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Botanik, Herbarien

Im Botanischen Garten Bern
Im Interesse der reichhaltigen und wissenschaftlich bedeutenden Belegsherbarien haben wir uns zu einer engen Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten Bern entschlossen.
Dort wurden die Herbarien aufgearbeitet, elektronisch erfasst und fachgerecht gelagert. Die Herbarien sind nach Abschluss der Arbeiten in den Besitz der Universität Bern übergegangen. Wir verfügen dafür über eine umfassende Datenbank.
Es wurden 50'000 Belege verarbeitet, davon fast die Hälfte aus dem Kanton Solothurn. Sie verteilen sich auf über 5'500 Arten. Von zwei Arten, Rubus serpens (Brombeerart) und Chenopodium album (Weisser Gänsefuss), gibt es je über hundert, von andern aber nur wenige Belege. Es hat darunter seltene oder selten gewordene Arten von Fundorten wo sie bisher nicht bekannt waren.
Bild: Chenopodium album (Foto: Armin Jagel, Bot. Garten Bochum)
Weisser Gänsefuss

Bild: Stjepan Durkin
Jeder Herbarbogen wird neu aufgezogen
Bild: Michael Jutzi
Eingabe der Arten und Fundorte
Bild: Rita Gerber
Sammlungsarbeit ist Computerarbeit
Bild: Sammlungsschränke
Keine Chance mehr für Museumskäfer


Nur mit der Unterstützung der Lotteriefonds möglich
Die wissenschaftliche Bearbeitung der Herbarien wurde hauptsächlich durch den Lotteriefonds des Kantons Bern (SEVA) finanziert, welcher damit den Botanischen Garten Bern unterstützt, der letztendlich auch Besitzer der Herbarien wurde.
Die elektronische Bearbeitung wurde vom Lotteriefonds des Kantons Solothurn bezahlt, weil der Kanton Solothurn so zu sehr wertvolle Erkenntnisse über die ehemalige Verbreitung vieler seltener Pflanzen gekommen ist.
Logo Kulturengagement Lotteriefonds Kanton Solothurn
Nur dank diesem ungewöhnlichen «Deal» nach dem Leitbildsatz: «Wissenschaftliche Erkenntnis geht vor Besitz» wurde die Bearbeitung der Herbarien möglich, ohne welche wir zwar «Besitzer» wertvoller Herbarien wären, die aber unbearbeitet brach liegen und wahrscheinlich in den nächsten Jahrzehnten zerfallen würden.
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