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Wirbeltiere und Anthropologie

Zuständig für die Wirbeltier-Sammlungen ist Andreas Schäfer > Kontakt

Übersichtsliste
Sie können eine Übersichtsliste über die rezenten Wirbeltier-Arten in unserer Sammlung als Acrobat-PDF-Datei herunterladen und dort die Suchfunktion benützen (Stand März 2010; 11 Seiten):
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Anthropologie
Skelettfunde aus den archäologischen Grabungen des Kantons.

Säugetiere
Das Naturmuseum Solothurn besitzt eine relativ kleine und nicht allzu bedeutende Sammlung von Säugetieren.

Total: 650 Objekte
ca. 500 Dermoplastiken
ca. 100 Skelette bzw. Skelettteile

Davon ca. 2/3 aus der Schweiz/Europa und ca. 1/3 «Exoten».
In der Datenbank: 510 Datensätze

Vögel
Die Vogelsammlung ist wesentlich grösser und bedeutender.

Total: 2120 Objekte
ca. 2000 Dermoplastiken
ca. 100 Gelege bzw. Eier
ca. 60 Nester
wenige Skelette bzw. Skelettteile

Davon ca. 3/4 aus der Schweiz/Europa und ca. 1/4 «Exoten».
In der Datenbank: 2192 Datensätze

Reptilien
Kleine Sammlung.

Total: 134 Objekte
Dermoplastiken bzw. Abgüsse
Flüssigpräparate und Skelett/teile

Davon ca. 1/2 aus der Schweiz/Europa und ca. 1/2 «Exoten».
In der Datenbank: 116 Datensätze

Amphibien
Kleine Sammlung.

Total: 27 Objekte
Dermoplastiken bzw. Abgüsse

Fast ausschliesslich aus der Schweiz/Europa
In der Datenbank: 27 Datensätze


Der lebensecht präparierte Elch bei einer «Pause» auf dem Weg ins Museum.


Gesamtbestand (2008):
nur einheimische Tiere aufgenommen
2'830 Datensätze

Blick in die Sammlung exotischer Vögel im Aussendepot Werkhofstrasse. Die farbenprächtigen Präparate erinnern an die «koloniale» Vergangenheit des Museums > Geschichte.


Die Schädel- und Skelettsammlung wird hauptsächlich für Vorträge genutzt.


Diese Juravipern waren verschollen und wurden in einer Schulsammlung wiederentdeckt.

Fische
Wir besitzen eine Sammlung hochwertiger Dermoplastiken für die Ausstellung.

Total: 126 Objekte
Dermoplastiken bzw. Abgüsse
Flüssigpräparate

Fast ausschliesslich aus der Schweiz/Europa.
In der Datenbank: 126 Datensätze

Dieses Rotauge von Matthias Fahrni
wurde 1998 mit dem Europameistertitel
ausgezeichnet.


Was tun, wenn man ein totes Tier findet?


Welche Tiere ins Museum bringen?
Das Naturmuseum Solothurn sammelt alle einheimischen Tierarten. Weil es mit seinen Sammlungen auch den Zustand unserer Umwelt darstellen will, nimmt es nicht nur seltene, sondern auch ganz gewöhnliche Tierarten - also auch Spatzen, Amseln und Mäuse,
aber keine Haustiere.
Die Funde werden katalogisiert und je nach Zustand präpariert und konserviert. In speziellen Fällen werden sie an andere Museen weitergeleitet.
Das Naturmuseum ist darauf angewiesen, dass möglichst viele Leute beim Sammeln mithelfen.

Welche Tiere soll man nicht bringen?
Wenn ein Tier von vielen Rädern flachgefahren wurde oder bereits in duftende Verwesung übergegangen ist, dann wird es auch im Museum in den Abfall wandern. Es sollte aber die Regel gelten: Im Zweifelsfall ins Museum bringen (Vogelgrippe siehe unten).

Welche Tiere muss man liegen lassen?
Grössere Säugetiere (Reh, Fuchs, Hase usw.) lässt man liegen und informiert umgehend den Wildhüter oder die Polizei. Man läuft sonst Gefahr als Wilderer angeklagt zu werden.






Darf man tote Tiere berühren?
Weil man nie wissen kann, an was das Tier gestorben ist (kranke Tiere werden häufig überfahren), gilt der Grundsatz:
NIE MIT BLOSSEN FINGERN
EIN TOTES TIER BERÜHREN!
Es findet sich sicher ein Plastiksack, in welches das Tier ohne Berührung nach dem Prinzip «Robidog» an den Füssen befördert werden kann. Der Sack sollte dann fest verschlossen werden. Wer diesen Grundsatz befolgt, geht kein Risiko ein (Vogelgrippe siehe unten).

Wie man tote Tiere lagert?
Im Sommer genügen wenige Stunden, im Winter ein bis zwei Tage, um aus einem toten Vogel einen faulenden Federhaufen zu machen. Darum sollte man das Tier, eingepackt in einen zugeschnürten Plastiksack, möglichst sofort ins Museum bringen.
Wer ein Tiefkühlabteil und gute Nerven besitzt, kann das Tier auch einfrieren. Bei in zugeschnürten Plastiksäcken doppelt verpackten Kadavern besteht keine Ansteckungsgefahr.

Was man aufschreiben sollte?
Das Museum ist an allen Angaben interessiert (genauer Fundort, Fundzeit, vermutete Todesursache usw.).

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Vogelgrippe:
Nachdem sich die Lage beruhigt hat, nehmen wir auch wieder gerne tote Vögel an. Es besteht für Sie keine Ansteckungsgefahr, wenn Sie die oben beschriebenen Regeln einhalten. Wenn Sie an einem Ort gleich mehrere tote Vögel (vorallem Wasservögel) finden, dann lassen Sie diese liegen und melden den Fund bei der Einsatzzentrale der Polizei: 032 627 71 11.

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