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| 22. November 2003: Eröffnung HiTechNatur in Bad Dürkheim | ||||
Trotz «kleinen Schwierigkeiten» mit dem Bundesamt für Naturschutz in Bonn konnte unsere Sonderausstellung im Pfalzmuseum für Naturkunde in Bad Dürkheim rechtzeitig eröffnet werden. Bis die fehlenden Bewilligungen (endlich) eingetroffen waren, gab es leider noch einige Lücken in der Ausstellung zu bewundern. Seit dem 3. Dezember ist nun die Ausstellung komplett. Die Ausstellung wird übrigens durch ein sehr reichhaltiges und eindrückliches Programm begleitet werden. |
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| 9.-12. Oktober 2003: Herbsttagung in Essen | ||||
Die Herbsttagung der «Fachgruppe naturwissenschaftliche Museen im Deutschen Museumsbund» führte ins Ruhrgebiet nach Essen. Unter dem Titel «Natur in der Industriekultur» organisierte die Leiterin der geologischen Abteilung des Ruhrlandmuseums Ulricke Stottrop mit Unterstützung vieler Mitarbeiter/innen ein reichhaltiges Programm, das selbst trockene Naturwissenschaftler/innen aus der Reserve lockte und zwischendurch verzauberte. Wir pilgerten zwischen Sterntaler, Himmelsleiter, Haldenbergen und Hochöfen durch den «Emscher Landschaftspark». So nennt sich heute die unendliche, jetzt grün vernarbende Industriewüste mit den keine Kohle mehr verschlingenden Eisenmolochen, die einfach zu Kunstwerken umdefiniert wurden - ein fantastisches Erlebnis mit apokalyptischem Einschlag für einen Sennenbueb aus der niedlichen Schweiz. |
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| 2. Oktober 2003: Das Museum in der Bank | ||||
Ausstellungen zu gestalten, das gehört zum «Kerngeschäft» jedes Museums. Deshalb haben wir jetzt auch unser Leitbild in Form einer Ausstellung dargestellt. In der Schalterhalle der Baloise Bank SoBa in Solothurn bieten wir der wirtschaftlichen Öffentlichkeit in betriebswirtschaftlich vertrauter Sprache eine neuartige und reizvolle Sicht auf unseren umfassenden Museumsbetrieb mit den drei Bereichen Sammeln, Forschen und Vermitteln. Wir wollen damit zeigen, dass wir nicht etwa selbst «museumsreif» geworden sind, sondern uns als modernes Institut in der heutigen Welt erfolgreich bewegen und behaupten können. Die Ausstellung ist während der Schalteröffnung zugänglich. |
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| 22. September 2003: Ausbildungsreise nach Dornbirn | ||||
Immer bemüht, die neuen Entwicklungen im Museumsbereich mitzubekommen, haben wir die im Sommer neu eröffnete Vorarlberger Naturschau inatura besucht und kritisch begutachtet. Von der Fabrik-Architektur und den nicht zu zählenden Beamerschauen beeindruckt, haben wir uns zwischendurch, wie unser Techniker Kurt Eggenschwiler im nebenstehenden Bild, als echte Museums-Özis gefühlt. Wohl etwas ermüdet von den grellen Eindrücken, sehnten wir uns mit der Zeit nach einem kleinen, gemütlichen Museum zurück. |
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| 15. Juni 2003: Kultur- und Spielfest in Solothurn | ||||
Im Rahmen des Familientages der BEKB fanden an einem heissen Sommertag über 1'000 Personen den Weg zu uns ins Naturmuseum und wurden hier gleich mit einem Glas Lostorfer Mineralwasser begrüsst - zum UNO-Jahr des Wassers. Die beiden Museumspädagoginnen Judith Vonwil und Eva Plattner und der Biologe Andreas Schäfer boten den vielen Familien ein spannendes Programm und gewannen damit für unser Museum wohl viele neue Stammgäste. |
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| PicNic mit Fidos Bravo-Säcklein | ||||
Unser sonniger Museumsvorplatz mit seiner Sitzmauer wurde in den letzten Jahren zum beliebten Treffpunkt für Jugendliche und PicNic-Platz für die vielen Fast-Fooder. Wir haben an sich natürlich überhaupt nichts gegen die jungen Leute, die manchmal sogar ihre Essensreste, Büchsen und Petflaschen in den Abfallkübel werfen, falls dieser nicht, wie das Bild eindrücklich zeigt, bereits hoffnungslos überfüllt ist. Besonders «appetitlich» ist die Kombination mit den an sich ebenfalls sehr lobenswert gefüllten Hundesäcklein. Die demonstrativ-säuberliche Platzierung der Säcklein lässt vermuten, dass hier ein Verdrängungskampf stattfindet. |
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| Der letzte Eremit der Schweiz - ein Solothurner Käfer | ||||
Eremiten haben es heute offenbar sogar in Solothurn schwer - die Einsiedelei steht leer und es werden traditionsreiche Klöster geschlossen. Nicht besser geht es leider dem «Eremit» unter den Käfern, dem Juchtenkäfer (Osmoderma eremita). Der sehr seltene Käfer wurde in der Schweiz in den letzten 30 Jahren nur noch in der Stadt Solothurn nachgewiesen - wir haben Belege von 1992 und 2002 in unserer Sammlung. Im Verlaufe seiner ETH-Diplomarbeit hat nun Matthias Vögeli leider nur noch zwei alte Linden gefunden, die von Eremiten bewohnt werden... ![]() Die knorrigen und teilweise morschen Alleebäume sind wertvolle Lebensräume. |
![]() Dieser Eremit (Osmoderma eremita) dürfte einer der letzten sein - wenn alle alten und morschen Alleebäume aus Sicherheitsgründen gefällt werden. ![]() Die Larve lebt im morschen Holz und verpuppt sich im Mulm, der sich in den Baumhöhlen alter Bäume ansammelt. |
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