Schlagzeilen 2004

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11. November 2004: «Grösser, schöner, stärker» eröffnet

Am Buffet (Foto: B. Breiter)

Trotz bitterkaltem Wetter konnten wir viele Gäste an der Eröffnung unserer neuen Sonderausstellung «Grösser, schöner, stärker - vom Auffallen bei Mensch und Tier» begrüssen.
Die Ausstellung ist eine Gemeinschafts-produktion des Naturmuseums und des Museums für Archäologie des Kantons Thurgau und wurde von Dr. Urs Leuzinger mit einem witzigen, spannenden und informativen Diavortrag vorgestellt.



Ein besonderer Höhepunkt war einmal mehr der Apéro, der vom Personal des Museums zubereitet wurde - nur diesmal «noch grösser und noch schöner» mit Snacks und Kuchen in allen Formen.

Das Buffet (Foto: A. Schäfer)
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10. November 2004: «Grösser, schöner, stärker»

Schon vor der Eröffnung hat die erste Gruppe die neue Sonderausstellung «Grösser, schöner, stärker - vom Auffallen bei Mensch und Tier» besucht.
Die Kinder bestaunten in einem Workshop unter der Leitung der Museumspädagogin Judith Vonwil das Pfauenrad, die Hörner und Geweihe, das Wolfgeheul - und versuchten sich gegenseitig im «Imponieren».
Allen Schulen steht ein Museumskoffer zur Verfügung - den Workshop können nur die Schulen der Stadt «buchen».

Kindergarten (Foto: A. Schäfer)
Der Kindergarten «Haffnerstrasse» in der neuen Sonderausstellung.

21. Oktober 2004: Eröffnung HiTechNatur in Reutlingen

Mit Unterstützung einer ganzen Bläser-klasse des Gymnasiums wurde unsere HiTechNatur-Ausstellung «mit Posaunen und Trompeten» eröffnet und wird bis am 20. Februar 2005 gezeigt.

Die transparent aufgebaute HiTechNatur-Ausstellung wirkt gut im sehr schön renovierten Dachstock des Reutlinger Naturkundemuseums.

Foto: C. Wolff
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13.-17. Oktober 2004: Herbsttagung in Bremen

Foto: W. Künzler
Überseemuseum Bremen

Die Herbsttagung der «Fachgruppe naturwissenschaftliche Museen im Deutschen Museumsbund» wurde vom Überseemuseum Bremen organisiert. Tagungsthema war «Images of Nature», zu welchem Solothurn auch ein Referat beisteuerte. Spannend waren die neuen Ausstellungen und die neuen Projekte in Bremerhaven, das sich aus der Struktur-krise (Werftschliessung) durch forcierte Tourismus-Förderung mit einem klimatisch nicht sehr zukunftsweisend wirkenden «Klimahaus» mit mediteraner «Flaniermeile» zu retten versucht.

Foto: W. Künzler
Die neue Ozeanien-Ausstellung

Foto: W. Künzler
Das Universum - ein Technorama in Muschelform. Jetzt soll ein Klimahaus in Tropfenform noch mehr Leute anlocken.
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27. September 2004: Ausbildungsreise nach Neuenburg

Die Ausbildungsreise führte uns zuerst nach Neuenburg ins neue Laténium und nach vergeblicher Suche des «Hotel de la Gare» am Nachmittag in die Asphaltmine im Val de Travers.
Der Kontrast hätte nicht grösser sein können. Das Laténium beeindruckte durch seine Architektur und die professionelle Lichtführung in den Räumen und Vitrinen - die Aspaltmine durch ihre Authentizität und die sympathisch-persönliche Betreuung, bis hin zum Asphaltschinken-Essen und der so berühmten grünen Fee.

Foto: W. Künzler
Die mit urchigen Randbemerkungen über «Gott und die Welt» gewürzte Führung war ein Erlebnis der besonderen Art.
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27. August 2004: Fledermausnacht - ein grosser Erfolg

Foto: J. Vonwil
Über 130 Personen informierten sich im Museum über die unbekannten Tiere oder beobachteten die Fledermäuse auf ihren Nahrungsflügen an der Aare.
Das Museum war für Nachtschwärmer ausnahmsweise bis um 22.00 Uhr geöffnet. Besonders die Kinder waren voll Elan am Verkleiden, Rätseln, Basteln und Zeichnen. Einige Kunstwerke sind noch einige Tage im Schulraum des Museums ausgestellt. Eine echte Zwergfledermaus durfte gestreichelt werden und löste Erstaunen und Begeisterung aus - so klein und so fein!
Auf der Exkursion von Zuchwil Richtung Emmenspitz konnten Zwerg- und Wasserfledermäuse über der Aare beobachtet werden. Mit Scheinwerfern wurden sie sichtbar und mit Detektoren hörbar gemacht. Von den drei Fledermausexperten Rolf Gugelmann, Josef Mettler und Fredi Bangerter erfuhren die 60 Teilnehmenden viel über Fledermäuse und ihre Lebensweise.
Foto: J. Vonwil

Foto: J. Vonwil
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28. April 2004: zutrauliche Auerhenne auf dem Weissenstein

Am 28. April um 12 Uhr begleitete diese Auerhenne eine Wanderergruppe über die Passhöhe bis auf die Terrasse des Kurhauses. Neugierige Menschen, wie unser ehrenamtlicher Mitarbeiter Willy Bichsel liess sie unter leisem Glucken bis auf Armeslänge annähern. Nach einer viertelstündigen «Show» machte sie sich wieder gemütlich auf den Weg...
Solche Begegnungen mit Auerhennen sind nicht selten, können für die Hennen aber gefährlich werden, wenn sie aufgeschreckt werden und zum Beispiel in eine Scheibe fliegen - so im letzten Jahr geschehen und durch ein trauriges Präparat in unserer Sammlung belegt.

Foto: Willy Bichsel
Auerhenne beim Kurhaus Weissenstein

Seitenanfang 2004: ein neues Aquarium

Neues Aquarium (Montage W. Künzler)
So soll das neue Aquarium aussehen.


Die drei Aquarien im Parterre waren beim Publikum beliebt - aber nach 25 Jahren langsam «schrottreif». Sie werden deshalb in diesem Jahr durch ein neues Gross-Aquarium ersetzt werden. Nachdem zuerst die alten Aquarien abgerissen und eine Zwischenwand eingezogen wurde, können wir jetzt dahinter das neue Becken «ungestört» einrichten.

Foto Kurt Eggenschwiler
Beim Abbruch der alten Aquarien zeigte sich erst der wahre Zustand der Anlage.

Foto Walter Künzler
Das aus Chromstahl gefertigte neue Becken in der Werkstatt der Metallbaufirma Frey AG in Zuchwil.
Wir versuchen dabei unsere langjährigen Erfahrungen beim Bau und Betrieb umzusetzen und beschränken uns auf ein einziges Becken, das aus einem abgetrennten Serviceraum von hinten her optimal gepflegt werden kann.
Der Luftraum wird vom Ausstellungsraum hermetisch abgetrennt sein und der Wasserspiegel wird auf Kinderaugenhöhe liegen. Das Becken wird sich mit kaum sichtbaren Querscheiben in drei getrennte Bereiche aufteilen lassen, damit wir «unverträgliche» Fischarten nebeneinander zeigen können. Im Tiefwasserbereich werden wir Schilf anpflanzen, in welchem sich die Eglis verstecken können. Der Landteil soll grösser als im alten Aquarium werden, damit die Frösche mehr «Auslauf» haben - sie freuen sich schon jetzt. Die Rückwände bilden wir als Tropfflächen aus, die mit Moos und Efeu überwachsen werden.
Wir hoffen die neue Anlage im Herbst 2004 oder Frühjahr 2005 eröffnen zu können, wobei sich die Bepflanzung natürlich erst mit der Zeit richtig entwickeln wird.

Überraschung beim Abbruch
In wie schlechtem Zustand die alten Becken waren, entdeckten wir erst beim Abbruch. Nach dem ersten Schnitt in die Bodenwanne machte sich bald ein fauliges Modergerüchlein im ganzen Museum breit und nach dem Öffnen des Bodens flitzten kleine Silberfischchen davon. Zurück blieben zwei prächtige Riesenspinnen, die wir wohl mit der letzten Ausstellung als blinde Passagiere aus dem Tierpark Dählhölzli Bern eingeschleppt hatten und die offenbar im dunklen Moderuntergrund unserer Aquarienanlage eine neue Heimat fanden.
Sie sind übrigens nicht gefährlich - dies nur damit Sie nach Ihrem letzten Besuch nicht etwa noch in Panik geraten.

Foto F. Amiet
Die Jagdspinne (Heteropoda venatoria) stammt aus Asien und lebt heute in den Gewächshäusern auf der ganzen Welt
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11. Januar 2004: Führung durch die Hai-Ausstellung

Die erste öffentliche Führung durch die Haiausstellung zog 20 Personen an. Die eigentlichen Spezialisten waren natürlich wieder mal die Kinder! Sie wussten, dass die grössten Haie nur Plankton fressen, und konnten erklären, wie ihr Gebiss funktioniert und warum Haie vorsichtige Tiere sind. Aber auch die Erwachsenen waren aktiv dabei beim Frage-und-Antwort-Spiel der Museumspädagogin. Nach einer Stunde interessanter, buchstäblich hautnaher Haigeschichten verweilten viele BesucherInnen noch länger in der Ausstellung.

Foto A. Schäfer
Kinder sind fasziniert von den Haien, hier an einem Kindergeburtstag.

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