Schlagzeilen 2005

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11. November 2005: «Treffpunkt Museum» erfolgreich gestartet

Foto A. Schäfer

Foto A. Schäfer


Der erste Workshop des Projekts «Treffpunkt Museum» war ein Erfolg.
Acht Deutschlernende aus mehreren Ländern besuchten das Naturmuseum und staunten, dass man bei uns die Wildschweine streicheln kann. Aufgelockert durch viele Aktivitäten wurden unsere Tiere vorgestellt und ganz nebenbei deutsch gelernt - und die Museumspädagogin weiss jetzt, dass Mücke auf Serbisch komarac heisst.


Diese Workshops richten sich an Teilnehmende von Kursen «Deutsch für Fremdsprachige», Migrant/innengruppen und Ausländerorganisationen.
Sie dauern drei Stunden und sind für die Teilnehmenden dank der Unterstützung der Eidg. Ausländerkommission und des Lotteriefonds Solothurn kostenlos.

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3. November 2005: Sonderausstellung «fliegend» eröffnet

Bild: Das Buffet schmeckt offensichtlich (Foto: A. Schäfer)

Bild: Ein strahlender Konservator an der Seite des Stadtpräsidenten (Foto: A. Schäfer)

Mit vielen Gästen konnten wir die neue Sonderausstellung «fliegend unterwegs» eröffnen. Die gute Präsenz der Ausstellung in den Medien führt hoffentlich zu einem grossen Erfolg.
In den Eröffnungsansprachen war viel vom «Urtraum des Fliegens» die Rede - ein echter Traum war einmal mehr das thematische Buffet unseres Aufsichts-teams mit fliegenden Tieren und Flugmaschinen in jeder essbaren Form.
Bild: Das fliegende Buffet (Foto: A. Schäfer)
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15. September 2005: Startanlass 100 Jahre Naturschutz

Am 25. Mai 1905 ernannte der Vorstand der Naturforschenden Gesellschaft eine «ehrenamtliche Kommission für Natur-schutz» - die erste in der Schweiz.
Es ging dabei um die sogenannten «Naturdenkmäler», z.B. um die Findlinge auf dem Steinhof.
Genau dort wurde jetzt die Jubiläums-aktion «100 Jahre Naturschutz im Kanton Solothurn» gestartet. Die beiden Naturmuseen in Solothurn und Olten haben sich in der Trägerschaft engagiert und bestreiten einen Teil der vielen Anlässe, die auf einem attraktiven Kalender aufgeführt sind.

Landammann Walter Straumann und die Präsidentin von pro natura und Kantonsrätin Irene Fröhlicher bei der «Enthüllung» der Kalenderblätter-Tafeln.

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22. August 2005: Verregnete, aber «sensitive» Ausbildungsreise

Während die Region Solothurn im braunen Emmewasser fast unterging, reiste das Museumsteam auf seiner Ausbildungsreise in die Hügel des Emmentals, wo das viele Wasser herstammte.
Im Sensorium des Rüttihubelbads lernte es unter der Leitung von Reto Störi die Erfahrungswelt von Hugo Kükelhaus kennen. Am Nachmittag besuchten wir das Schloss Burgdorf mit seinen drei Museen und kletterten geführt von der Stadtarchivarin Trudi Aeschlimann auf die höchsten Zinnen.

Bild: Das Team im Sensorium (Foto Andreas Schäfer)
Das Naturmuseumsteam unterwegs in einer Barfuss-Polonaise über Stock und Stein im Sensorium Rüttihubelbad.
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7. Juli 2005: Verregnete Sommerferien sind unser Glück

Museen sind statistisch betrachtet umgedrehte Schwimmbäder. An kühlen und verregneten Sommerferientagen fliehen die Eltern mit ihren Kindern ins trockene Museum. Obwohl erst der Kanton Bern Ferien hat, wurden wir bereits hoffnungslos überrannt und fragen uns, wie es in der nächsten Woche aussehen wird, wenn das Wetter sich nicht bessert. Wir würden natürlich den Leuten gerne schöne Ferien gönnen, aber freuen uns darüber, dass wir ihnen eine gute Alternative bieten können.
Die Stimmung im Haus ist an solchen Regentagen übrigens wunderbar.

Bild: Andrang an Regentagen (Foto: NMS)
Wer Kinderlärm nicht gut erträgt, sollte vielleicht besser den geplanten Besuch auf sonnigere Tage verschieben.

Seitenanfang 6. Juli 2005: Wunderbrot backen

Die Sonderausstellung «Wunder - Leben aus dem Pflanzensamen» wurde für einen Nachmittag zur Backstube umfunktioniert. 17 Kinder lernten den Weg vom Korn zum Brot kennen und durften ihr eigenes Wunderbrot backen. Unter der Leitung von Judith Vonwil und Bernadette Beer wurde geteigt und geformt, verziert und gebacken.
Dazwischen blieb Zeit, sich die Ausstellung anzusehen, Samen zu ertasten und mit der Nase ein Gewürzmemory zu bestehen. Am Schluss trug man das feine Brötchen nach Hause - oder verspeiste es gleich.

Bild: Workshop Brot backen (Foto: NMS)
Das Museum wurde an diesem Nachmittag durch einen feinen Brotduft durchzogen.
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1. Juli 2005: Märetfest in Solothurn

Einmal im Jahr wird der Klosterplatz zu einer Monsterdisco. Mitten auf dem Platz steht ein riesiges Festzelt und drum herum Pizzaöfen und Grillstände, hinter deren Qualm- und Duftwolken das Museum für zwei Tage verschwindet. Immerhin wurde dieses Jahr kein Pissoir unter unserer Nase an die Hauswand hingebaut - wir sind dankbar.

Bereit zur Aufnahme der PET-Lawine

Bild: Bereit für das Märetfest (Foto: NMS)

Seitenanfang 17. - 20. Mai 2005: Waldwoche im Schulhaus Kollegium

Eine Gruppe von 22 Jugendlichen wählte das Thema „Wald und Naturmuseum“. Sie lösten unter der Leitung der Museumspädagogin Judith Vonwil ein Rätsel rund um Bäume und hörten sich die Stimmen der Waldvögel an.
Innerhalb der Woche verfassten sie in Kleingruppen Tierporträts, die zum Teil kunstvoll gestaltet wurden. Der Hit war für die Schülerinnen und Schüler aber der Blick hinter die Kulissen, in das Depot der Wirbeltierpräparate.


In einer Vitrine vor dem Naturmuseum wurden Objekte aus der Waldwoche ausgestellt.


Bild: Vitrine (Foto N. Gassmann)
Bild: Gruppenarbeit (Foto N. Gassmann) Bild: Baumquiz (Foto N. Gassmann)
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5. Mai 2005: Familientag in Solothurn

Der diesjährige Familientag der BeKB stand unter dem Motto «Papier». Als Naturmuseum konnten wir den Leuten den wahren Ursprung des Papiers zeigen: er ist nämlich bei den Wespen zu finden, die seit Millionen von Jahren angefaultes und von Pilzen vorverdautes Holz abschaben und mit den gelösten Holzfasern und Speichel ihr Papiernest bauen.
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19. Mai 2005: das Wunder ist vollbracht

Mit einem spannenden Vortrag von Ausstellungs-Mitautor Maurin Oberholzer konnte vor einem erfreulich grossen Publikum die vom Atelier Haus35 produzierte Sonderausstellung
Wunder-Leben aus dem Pflanzensamen
eröffnet werden. Bis es allerdings so weit war, brauchte es einige Nachtschichten und einige Wunder.







Einmal mehr war das Apéro-Buffet ein Erlebnis für sich - mit Nahrungsmitteln, die alle aus Pflanzensamen hergestellt wurden - vom Popcorn bis zum Bier.

Bild: Apérobuffet (Foto A. Schäfer)

Seitenanfang 28. April 2005: die neue Aquarienanlage ist eröffnet

Bild: Aquarium (Foto A. Schäfer)
Unser Foyer hat jetzt einen neuen Blickfang erhalten - das Geo-Aqua-Terrarium.
Neu ist auch die Zeitschriftenecke und die Informationsecke der Aquarienfreunde Solothurn mit einem Malawisee-Zimmeraquarium.
Siehe auch frühere Berichte weiter unten.
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16. Januar 2005: Führung durch die Sonderausstellung

An der letzten der drei öffentlichen Führungen durch die Sonderausstellung «Grösser, schöner, stärker» liessen sich 14 Kinder und Erwachsene auf Fragen wie z.B. «Was gefällt der Pfauenfrau am Pfauenmann?» ein.
Am meisten beeindruckt hat die Besucherinnen und Besucher aber das mächtige Elchgeweih, das jedes Jahr abgeworfen wird und wieder neu wächst - was die wenigsten wussten.
Dafür hat die Museumspädagogin gelernt, dass in den USA die Elche «moose» und die Wapitihirsche «elk» genannt werden.

Foto Ph. Mayer

Seitenanfang 6. Januar 2005: das Wasser plätschert bereits im Aquarium

Nicht mehr lange müssen unsere Besucherinnen und Besucher auf das neue Aquarium warten. Hinter der verschlossenen Wand haben wir fleissig gearbeitet und das leere Chromstahlbecken mit viel Hartschaum und Epoxyharz in eine Teichlandschaft verwandelt.
Vor Neujahr führten wir die ersten Wässerungs- und Beleuchtungsversuche durch - sie waren erfolgreich.
Am 6. Januar wurde das Becken in die Frontwand eingebaut - allerdings noch hinter einer schützenden Wand versteckt. Für besonders neugierige Leute haben wir einige Gucklöcher in die Wand gebohrt...

Foto W. Künzler
Das eingerichtete Becken bevor es in die im Vordergrund sichtbare Trennwand eingebaut wurde.

Jetzt wird das Becken verglast, die elektrischen Anschlüsse verlegt und die Zu- und Abflussrohre angeschlossen.


Bereits mit Fischen aus dem Malawisee besiedelt ist das Aquarium der Aquarienfreunde Solothurn im Foyer.
Wir hoffen noch im März oder April die Becken gemeinsam einweihen können.

Foto W. Künzler
Er steht im plätschernden Bach und freut sich auf das Publikum...

Bild: Die Zu- und Abflussrohre (Foto W. Künzler)

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