Schlagzeilen 2006

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4. Dezember 2006: Flechten - Symbiose zwischen Pilz und Alge
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Im Rahmen des Jubiläums-Programms
100 Jahre Naturschutz Kanton Solothurn stellte der Lichenologe, so nennen sich Flechtenfachleute, Erich Zimmermann aus Lüterswil die farbige Welt der Flechten vor. Flechten in allen Formen und Farben überziehen von der Antarktis bis zu den Regenwäldern, von Gebirgen bis zu Wüsten, Steine, Blätter, Baum-rinden, Holzzäune und Ziegeldächer. Flechten sind genügsam und ertragen extreme Lebensbedingungen. Trotzdem gehören viele Flechtenarten zu den gefährdeten Lebewesen. Sie brauchen eine «beständige» Lebensunterlage, weil sie sehr langsam wachsen - einige Arten nur 0,1mm im Jahr! Zudem reagieren sehr empfindlich auf Luftschmutzungen und gelten deswegen als Bioindikatoren.

Xantoria parietina (Foto Erich Zimmermann)Calicium salicinum (Foto Erich Zimmermann)
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9. November 2006: Vortrag Erlebnisraum Naturgarten

Im Rahmen des Jubiläums-Programms
100 Jahre Naturschutz Kanton Solothurn gab der Biologe Dr. Alex Oberholzer einen Einblick in den Minizoo eines Naturgartens, in welchem dank der Vielfalt einheimischer Pflanzen das ganze Jahr über etwas läuft. Er zeigte wie ein Naturgarten als Erlebnisraum gestaltet und gepflegt wird, wie eine naturnahe Spielecke für Kinder eingerichtet werden kann und wie man ein Astsofa baut - ein Naturgarten muss kein Naturschutzreservat sein!
Dass seine Botschaft verstanden wurde, das zeigten die vielen Fragen: Woher das Saatgut nehmen? Wie ein Stück ehemaliges Landwirtschaftsland umgestalten? Wie einen nicht mehr gebrauchter Gemüsegarten zu einem Naturgarten umfunktionieren?

In einem Naturgarten ist immer etwas los: im Herbst Distelfinken auf Karden, im Winter Seidenschwänze an den Beeren des Schneeballs, im Frühling Schlüsselblumen und im Sommer Schmetterlinge auf den bunten Blumen.

Bläuling (Foto A. Oberholzer)

Ein Bläuling mit seiner wunderschönen Zeichnung auf der Flügelunterseite.

24. Oktober 2006: «Zurückgeholt!?» eröffnet
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Die vom Naturmuseum St. Gallen produzierte Wanderausstellung
«Zurückgeholt!?» zum 100-jährigen Jubiläum der Wiederansiedlung des Steinbockes, wurde vom Direktor und Ausstellungsautor Dr. Toni Bürgin eröffnet.
Der in der Ausstellung als Diskussions-plattform aufgestellte «Stammtisch» animierte das Publikum zu vielen Fragen und führte zu einem anregenden Abend.

Begegnung unter «alten Bekannten» (Foto A. Schäfer)
Das themenbuffet - einmal mehr ein Hit (Foto A. Schäfer)

24. September 2006: Wanderung auf dem Geoweg Bärschwil
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Im Rahmen des Jubiläums-Programms
100 Jahre Naturschutz Kanton Solothurn begab sich an einem anfänglich etwas regnerischen Herbsttag eine kleine Gruppe interessierter Wanderer mit unserer Paläontologin und Geologin Edith Müller-Merz auf die steinigen Jurawege des Bärschwiler Geowegs.
Mit Bärschwil ist unser Museum durch den Geologen Amanz Gressly verbunden - er wurde in Bärschwil geboren und liegt in Solothurn begraben. Vieles von dem, was er gesammelt hat, befindet sich in unseren Sammlungen und eine Ausstellungsvitrine ist seiner Person gewidmet. Er war einer der bedeutendsten Geologen der Schweiz im 19. Jahrhundert, als man begann, die Erdwissenschaften für Tunnels und Strassenprojekte einzusetzen.

Versteinerte Korallen lassen sich sogar direkt auf dem Weg finden.


Bild: Tafel auf dem Geoweg
Vor einer der 15 Informationstafeln auf dem Geoweg Bärschwil.

Bild: Versteinerte Korallen auf dem Weg

4. September 2006: Ausbildungsreise
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Im Naturmuseum Frauenfeld (Foto: A. Schäfer)
In der neuen Dauerausstellung des Thurgauer Naturmuseums in Frauenfeld kurz vor der Eröffnung.


Im Kerala-Kindermuseum in Winterthur (Foto: A. Schäfer)
Im Naturmuseum Winterthur hielt das Kerala-Kindermuseum während dem Umbau das Publikumsinteresse aufrecht.
Weil die Renovation unserer 25-jährigen Dauerausstellung zusehends ein wichtiges Thema wird, beobachten wir interessiert, was andere Museen in der gleichen Lage unternehmen und unternommen haben - von Werkspionage sprechen wir nicht gerne. Es ist für uns wichtig, als Team mit allen Mitarbeiter/innen neue Lösungen erfahren und besprechen zu können - Ausstellungsplanung darf nicht (nur) eine Frage von Wissenschaft und Design sein.

11. Juni 2006: Gespenster-Familientag

Trotz dem endlich eingetroffenen, prächtigem Sommerwetter besuchten gegen 600 Personen unser Museum, nahmen an den Gespensterworkshops unserer Museumspädagogin Eva Plattner teil und/oder liessen sich von Vater und Sohn Lamprecht in die faszinierende und exotische Welt der Gottesanbeterinnen und Gespensterschrecken einführen.






Kein Entrinnen gibt es aus den Fängen dieser Gottesanbeterin aus Malaysia (Deroplatys desiccata). Als welkes Laubblatt getarnt, harrt sie geduldig und völlig unbeweglich auf ihre Beute.

Gottesanbeterin (Foto Walter Künzler)
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21. Mai 2006: Internationaler Museumstag

Petrus meinte es gut mit den Museen, waren doch die Wetterprognosen derart schlecht, dass viele Familien einen Museumsbesuch einplanten - und sich dann vom erfreulich schönen Wetter nicht mehr umstimmen liessen.
520 Personen besuchten unser Museum und über 50 Kinder nahmen an den fünf Workshops mit der Museumspädagogin Judith Vonwil teil.

Bild: Workshop
Workshop über die Kuh.
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18. Mai 2006: Viehschau eröffnet

Der zu einem gemütlichen Kuhstall umgebaute Sonderausstellungsraum wurde mit einer Präsentation von Beni Hotz vom Natur-Museum Luzern über die originelle Ausstellung in Betrieb genommen. Einmal mehr war auch das Buffet ein thematischer und kulinarischer Höhepunkt, wobei die nicht allzu zahlreichen Gäste etwelche Mühe «mit dem Abräumen» hatten.

Bild: Buffettisch (Foto A. Schäfer)
Überall ist Milch drin...
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24. April 2006: Dinospuren im Regen statt im Schnee

Die wegen Schnee und Eis verschobene Exkursion im Rahmen des Jubiläums
100 Jahre Naturschutz Kanton Solothurn zu den Dinosaurierspuren lockte trotz Regenwetter fünfzehn Erwachsene und zwanzig Kinder in den Steinbruch von Lommiswil/Oberdorf.
Die Paläontologin Dr. Edith Müller-Merz erklärte, wie überhaupt die metergrossen Trittsiegel der Dinosaurier an diese steile Felswand geraten konnten.
Während die Grossen auf der Plattform noch mehr über die wissenschaftlichen Erkenntnisse und von Peter Heizmann die Geschichte dieses ersten «Geotops» der Schweiz erfuhren, legten die Kinder zusammen mit der Museumspädagogin Judith Vonwil die Erdgeschichte auf dem Boden aus (1 Kinderschritt = 1 Million Jahre). Anschliessend betätigten sie sich trotz den triefenden Kleidern eifrig als Fossilienforscher/-innen. In herum-liegenden Steinen wurden reihenweise Turmschnecken und auch Muscheln gefunden. Die Fundstücke wurden strahlend präsentiert und in die Jackentaschen abgefüllt...

Bild: Plattform (Foto Kurt Eggenschwiler)
Dino-Plattform mit den Erklärungstafeln.

Bild: Fossilienjäger (Foto Kurt Eggenschwiler)
Begeisterte Fossilienjäger/innen.
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9. April 2006: Flugwoche erfolgreich abgeschlossen

Die Flugwoche fand am Sonntag mit 700 grossen und kleinen Besucher/innen ein sehr erfolgreiches Ende. Die Stimmung im Museum war wunderbar - sehr familiär und lebendig, aber nicht hyperaktiv - und viele Eltern waren über das tolle Angebot an diesem ersten und völlig verregneten Ferienwochenende dankbar.

Federquiz (Foto Judith Vonwil)
Federquiz

Ballone (Foto Kurt Eggenschwiler)
Flugwochen-Ballone warten auf Kinder
Geschichten (Foto Kurt Eggenschwiler)
Geschichten mit Ursina Stoll
Garderobe (Foto Kurt Eggenschwiler)
Museen lieben das schlechte Wetter...
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7. April 2006: Claude Nicollier im Stadttheater

Der letzte Vortrag der Flugwoche war als «Rosine» im Programmkuchen gedacht, und Claude Nicollier erfüllte auch alle Erwartungen. Mit seiner sympatischen, natürlichen Art und einer überzeugenden Offenheit, in der auch Besorgnis und Angst zum Ausdruck kommen durften, gewann er das Publikum - und mit den atemberaubenden Bildern machte er seine Passion für die Raumfahrt spürbar.
Allein die fantastische Qualität der Bilder auf der grossen Theaterleinwand und der Sound der Raketentriebwerke lohnten den Wechsel vom Vortragsraum des Museums ins Theater - vielen Dank für die freundnachbarschaftliche Hilfe!

Claude Nicollier im Stadttheater (Foto: Andreas Schäfer)
Der erste und bisher einzige Schweizer Astronaut Claude Nicollier vor einem Bild der ersten Mondlandung. Ein Erlebnis!
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7. April 2006: Lola und Fred lernen fliegen

Im Rahmen der Flugwoche zeichnete der Cartoonist Christoph Heuer zusammen mit einer grossen Kinderschar jede Menge Lola's, Fred's und andere Figuren. Es war absolut verblüffend, wie unter seiner Anleitung in kürzester Zeit sich talentierte Cartoonistinnen und Cartoonisten entwickelten.
Einige wunderschöne und gerahmte Originalbilder von Christoph Heuer bleiben übrigens noch einige Tage im Museum hängen und können ebenso wie seine Bücher gekauft werden.

Christoph Heuer und nachwuchs-Cartoonist/innen (Foto: Andreas Schäfer)
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5. April 2006: Falknerei - die Kunst mit Vögeln zu jagen

Am dritten Vortrag der Flugwoche stellte Toni Lutz, selbst passionierter Falkner und Präsident der Schweizerischen Falknervereinigung die Beizjagd (kommt sprachlich von «beissen» - die Falken töten ihre Beute mit einem Biss durch die Halswirbelsäule) von der Geschichte über die Biologie bis zu den heutigen Jagdmethoden vor. Bei den Fragen stellte sich heraus, dass einige erfahrene, aber auch angehende Falkner/innen im Publikum sassen.

Wanderfalke mit geschlagener Krähe (Foto: Schw. Falknervereinigung)
Wanderfalke mit geschlagener Krähe.
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5. April 2006: Falzen - werfen - fliegen

Erste Flugübungen im Theatersaal (Foto: Andreas Schäfer)Erste Flugübungen im Theatersaal (Foto: Andreas Schäfer)

Papierfliegerfalten mit Martin Flüeler (Foto: Andreas Schäfer)Der «Batschovolante» (Foto: Walter Künzler)
Der dritte Tag der Flugwoche stand ganz im Zeichen der Papierflieger. Am Vormittag lernten Viert- bis Sechstklässler/innen aus der Region Solothurn einen Superflieger falten: den Batschovolante. Dieser HiTech-Papierflieger kann weiträumig, hoch und lange segeln; auch bei kräftigem Wind im Freien - er wurde vom professionellen Papierfliegerkonstrukteur Martin Flüeler entwickelt. Am Nachmittag strömten die Besucher/innen in Scharen ins Naturmuseum, um von Martin und seinen Helferinnen und Helfern mit dem Virus der Papierfliegerei angesteckt zu werden. Dabei kamen die altbekannten, aber auch ganz neue, ungewöhnliche Formen zum Zug.
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4. April 2006: Wildbienen begeistern Publikum


Felix Amiet, Biologe und Wildbienenfan seit vielen Jahren, zeigte am zweiten Abend der Flugwoche mit seinen fantastischen Bildern die Faszination der verschiedenen Wildbienenarten. Seine aufmerksamen Beobachtungen vom Verhalten dieser kleinen Tiere brachten die Zuhörer/innen ins Staunen: Mauerbienen zum Beispiel legen die Eier in leere Schneckenhäuschen, drehen den Eingang nach unten, vergraben sie halb in der Erde und tarnen sie zu guter Letzt noch mit feinen Ästchen und Strohhalmen - bis rein gar nicht mehr zu entdecken ist. Andere Arten nutzen hohle Stängel, Bohrlöcher im Holz oder Lehmwände als Nistplätze. Diese Arten kann man fördern, indem man ihnen solche Nisthilfen im Garten oder auf dem Balkon anbietet: eine spannende Beobachtungsgelegenheit für Kinder und Erwachsene.

Nisthilfen aus Holunder oder Bambus konnten nach dem Vortrag gebastelt werden, was rege genutzt wurde.


Im Element (Foto: Andreas Schäfer)
Felix Amiet in seinem Element - mit einer Begeisterung, die ansteckt.

Basteltisch für Nisthilfen (Foto: Andreas Schäfer)
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3. April 2006: Flugwoche mit Checkübergabe gestartet

Vor dem ersten Anlass der Flugwoche wurde an einem Behörden- und Presse-Apéro der Startschuss für die Flugwoche symbolisch mit einer Checkübergabe gegeben. Der Beitrag von Feldbrunnen-St.Niklaus ermöglicht den Museen Anschaffungen und Veranstaltungen, wie eben diese Flugwoche, die nicht zum zwingenden «Muss» gehören und auf dem harten Budgetweg liegen bleiben.
Gut besucht war der anschliessende Vortrag der Vogelzugforscherin und Biologin Susanna Komenda-Zehnder.
Sie bot dem gemischten Publikum aus interessierten Laien und Ornitholog/innen einen ausserordentlich klaren und spannenden Überblick über die aktuelle Vogelzugforschung.

Checkübergabe (Foto Maddalena Tommazzoli, SZ)
Der Gemeindepräsident von Feldbrunnen-St.Niklaus Rolf Studer (rechts) übergibt dem Stadtpräsidenten Kurt Fluri einen Check über Fr.100'000.- und fordert die andern Regionalgemeinden auf es gleich zu tun - was wir nur unterstützen können.
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28. Januar 2006: Tag der offenen Tür im Depot

Bild: Walter Künzler mit interessiertem Publikum (Foto: Urs Linth SZ)
Walter Künzler mit Publikum.

Bild: Edith Müller mit einer Solothurner Schildkröte (Foto: Urs Linth SZ)
Edith Müller mit Solothurner Schildkröte.

Katharina Arni-Howald in der Solothurner Zeitung vom 30. Januar 2006:

Tote Steine zum Leben erweckt
Mit einem Tag der offenen Tür lud das Naturmuseum Solothurn am Samstagnachmittag zu einem Besuch ins Depot Rosengarten ein. Zu sehen gab es versteinerte Schildkröten und andere geheime Schätze.
Einen Blick in ein Lager mit toten Steinen und Versteinerungen zu werfen, ist in der Regel nicht jedermanns Sache. Wenn es sich aber um die berühmten Solothurner Schildkröten handelt, sind neugierige Menschen offenbar in Scharen zu mobilisieren. Obwohl einige den Eingang zum ehemaligen Feuerwehrdepot in der Solothurner Vorstadt nicht auf Anhieb fanden, warteten die ersten Besucherinnen und Besucher am Samstagnachmittag lange vor der Öffnung der grossen Metalltüre frierend in der Kälte. Als diese endlich geöffnet wurde, war der dicht mit Lagergestellen belegte Depotraum innert kurzer Zeit mit Menschen gefüllt. Walter Künzler, Leiter des weitherum bekannten Solothurner Naturmuseums, und die Paläontologin Edith Müller konnten im Laufe des Nachmittags kaum eine Verschnaufpause einlegen. Erst am späten Nachmittag liess der Besucherstrom etwas nach, sodass es zu tieferen Fachgesprächen kommen konnte...
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24. Januar 2006: Raumklima und Sparkultur

Unser Museum wurde 1972, noch vor der ersten Ölkrise, geplant. Entsprechend «grosszügig» wurden die technischen Anlagen ausgelegt und seither wegen dem «Spardruck» paradoxerweise nur sehr «zurückhaltend» ersetzt.
Jetzt durften wir endlich den zentralen Luftbefeuchter ersetzen, ein echtes Stromfress-Monster - aber auch nur, weil es mit einem Kurzschluss fast die Hütte angezündet hatte. Gleichzeitig wurde die Steuerung der Lüftung mit zeitgemässen Reglern ausgerüstet, damit nicht weiter unnötig Luft befeuchtet und in die Gegend hinausgeblasen wird.

Bild: Stromkabel (Foto W. Künzler)
Das Stromkabel des alten Befeuchters. Wieviel hätte wohl in 25 Jahren gespart werden können, wenn nicht hätte gespart werden müssen?
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18. Januar 2006: im trockenen Museum statt in Matsch und Eis


Bild: bei den Dinospuren im Museum (Foto A. Schäfer)
Die vom Naturmuseum Solothurn geplante Exkursion zu den Dinosaurierspuren musste leider aus Witterungsgründen abgesagt werden. Als Ersatz wurde eine Führung im Museum angeboten, welche die trotzdem zahlreich erschienenen Interessierten sicher entschädigte. Edith Müller-Merz führte kompetent durch das weite Thema der Dinosaurierspuren. Anhand der Abgüsse zweier Fussabdrücke, die im Museum zu bestaunen sind, kann allerhand zum Leben dieser Tiere herausgefunden werden. Anschliessend begaben sich die Kinder «auf Tauchfahrt» ins Jurameer, das vor 145 Millionen Jahren die Region Solothurn bedeckte. Sie erforschten und zeichneten Versteinerungen und stellten ihre Ergebnisse anschliessend den Erwachsenen vor. Zum Schluss konnten alle Kinder eine kleine Versteinerung mit nach Hause nehmen.

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9. Januar 2006: Der Frühling hat bei uns schon begonnen

Wenn Sie sich nach dem Frühling sehnen, dann kommen Sie doch einfach ins Naturmuseum - unser Erdkrötenpaar spürt nämlich bereits den Frühling und beweist, dass der Winter ein Ende hat.
Wenn es im Februar zu tauen beginnt, werden sich auch draussen die Erdkröten aus ihren Erdverstecken wagen und sich auf die Laichwanderung zu ihrem Geburtsteich machen. Die Männchen klammern sich schon während der Wanderung an die Weibchen und lassen sich bis zum Teich tragen. Vielleicht wird unser Paar in den nächsten Tagen seine Wanderung quer durch das Terrarium beenden und mit dem Ablaichen beginnen.

Bild: Erdkröten im Terrarium (Foto W. Künzler)
Erdkrötenpaar in unserem neuen, auch im Winter grünen Geo-Aquaterrarium.

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