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| Schlagzeilen 2007 | ||||
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| 31. Dezember 2007: 30'747 Besuche - ein treues Publikum | ||||
Das uns selbst gesteckte Ziel, nämlich auch in diesem Jahr die für uns magischen 30'000 Besuche zu erreichen, haben wir geschafft! Wir danken für die Treue und werden auch 2008 ein spannendes Programm bieten. Mehr über den Betrieb im vergangenen Jahr erfahren sie im Jahresbericht. |
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| 20. November 2007: Beliebter Dinokoffer | ||||
![]() Über die Spuren unserer einheimischen Tiere zu den Dinospuren Wir freuen uns immer über Gruppen, die unsere Räume und das pädagogische Material so richtig ausnutzen. So wie diese Dritt- und Viertklässler aus Rüti, die sich den ganzen Morgen mit den Themen Dinosaurierspuren und Jurameer beschäftigten. Museumskoffer und Unterlagen für Lehrkräfte gibt es zu verschiedenen Themen der Dauerausstellung und zur jeweiligen Sonderausstellung. |
![]() Dauerbrenner TyRex-Füsse Die Begegnung mit den echten Fossilien aus dem Jurameer-Koffer fasziniert Wie sah es bei uns zu Dinozeiten aus? |
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| 6. November 2007: Biberausstellung mit viel Publikum eröffnet | ||||
Offensichtlich haben inzwischen viele Leute am Aareufer die gefällten Bäume gesehen und wollten jetzt mehr über den fleissigen Holzfäller erfahren. Mit Dr. Kurt Grossenbacher vom Naturhistorischen Museum Bern hatten wir einen Biber-Experte eingeladen, der die Besiedlung von Beginn an verfolgt und mit Bildern dokumentiert hat. Er und Christof Angst von der Biberfachstelle hatten viele Fragen zu beantworten. Das Interesse am Biber ist so gross, dass die ersten Workshops bereits ausgebucht sind. Der nächste Anlass ist eine öffentliche Führung. |
![]() Die Vernissage war ein voller Erfolg und damit eine eindrückliche Demonstration der Beliebtheit unseres grössten Nagers. |
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| 3. November 2007: Pflatsch, die verlorene Schildkröte | ||||
Als wir gefragt wurden, was mit einer im Biotop des ehemaligen Seminars gefundenen Sumpfschildkröte geschehen sollte, ahnten wir noch nichts von der rührenden und abenteuerlichen Lebensgeschichte von Pflatsch. Vor zwei Jahren bei einem Unwetter aus einem privaten Teich weggespült, wurde der von Till heiss geliebte Pflatsch mit Inseraten und Radioaufruf gesucht, leider ohne Erfolg. Jetzt hat er ihn, dank seiner aufmerksamen Schwester, endlich gefunden - und wird ihn nach dessen «Museums-Winterferien» im Frühling wieder heimnehmen dürfen. |
![]() Pflatsch sonnt sich in dem für sie (es ist ein Weibchen) in der Biberausstellung eingerichteten Sumpfterrarium. |
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| 24. September 2007: Ausbildungsreise nach Mümliswil | ||||
Die alljährliche Ausbildungsreise führte uns am Vormittag zu den Dinofährten in den Steinbruch Lommiswil/Oberdorf mit einer Führung von Edith Müller und anschliessend mit dem alten Sessellift auf den Weissenstein, wo Willy Bichsel uns «seinen» Juragarten zeigte. Nach einer Wanderung bei prächtigem Herbstwetter mit Bräteln auf dem Hinteren Weissenstein und einem heftigen Abstieg nach Gänsbrunnen, besuchten wir das jüngste Solothurner Museumskind, das neue Museum «HAARUNDKAMM» in Mümliswil. Wir wurden von der mit «Haut und Haar» vom Thal und dem Museum begeisterten Museumsleiterin Christine Fankhauser empfangen und nach einer spannenden Führung am idyllisch plätschernden Fabrikbach mit Käse aus dem Thal verwöhnt - nach dem währschaften z'Nacht im Ochsen reisten wir glücklich und mit vollen Bäuchen heim. |
![]() Chrige Fankhauser erzählte uns die spannende Geschichte der Kammfabrik an einem Plakat aus der Blütezeit. |
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| 30. August 2007: Im Hause muss beginnen, was leuchten soll... | ||||
Die wohnlich-familiäre Atmosphäre mit dem Kokosteppich animiert offenbar unsere Gäste zu häuslichem Verhalten - in welchem andern Museum ziehen die Kinder (von sich aus) ihre nassen Stiefel aus und «höseln» dann vergnügt in den Socken durch die Ausstellung? ![]() Wenn wir am Morgen den TakeAwayMist vor dem Museum wegräumen, fragen wir uns, warum denn so wenig von der guten Kindergarten-Erziehung hängen bleibt. |
![]() Niemand soll behaupten, in den Kinder-gärten gäbe es keine Ordnung mehr. |
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| 22. August 2007: Dem Fuchs auf der Spur | ||||
Die Abendexkursion stiess auf reges Interesse: 56 Personen informierten sich zuerst in der Ausstellung über das Solothurner Fuchsprojekt. Danach machte die Gruppe unter der Leitung von Jagdverwalter Marcel Tschan und Fuchsforscher Michael Dicht einen Rundgang durch die abendliche Stadt. Füchse wurden zwar keine gesichtet, aber die beiden Experten erzählten Spannendes über Stadtfüchse, -marder und auch -biber. |
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| 20. August 2007: Ein neuer Elch | ||||
![]() Präparator Uwe Goepel brachte uns einen neuen Elch. Dieser schaut hier noch etwas skeptisch aus dem Pferde-anhänger heraus - ein prächtiger, knapp 10 Jahre alter Elchbulle aus Finnland. |
![]() Jetzt steht er stolz in der Ausstellung im 2. Obergeschoss - mitten in der Eiszeit. Knochenfunde belegen, dass auch bei uns bis nach der Eiszeit Elche gelebt haben. |
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| 19. August 2007: Eine Million - 1'000'000 Besuche! | ||||
![]() Madame Cristina Martinez Randin (ganz links) aus Neuchâtel ist unsere millionste Besucherin. Sie besuchte mit ihrer Familie zuerst die Dinofährten in Lommiswil und dann das Museum mit der Dinoausstellung (vlnr. die Kinder Thomas, Marie, Hélène, Ehemann Nicolas Randin und die Grosseltern Marie-Hélène und Jean-Paul Randin). ![]() Unser Jubiläumsgeschenk in Form einer Solothurner Steinplatte Die «Million» ist der stolze Erfolgsausweis für das am 16. Januar 1981 eröffnete und inzwischen 26 Jahre alte Naturmuseum. Ganz aussergewöhnlich ist dabei die Nachhaltigkeit des Erfolgs - notabene noch ohne grössere Renovationsinvestitionen. Die erste halbe Million wurde nämlich in einem Zeitraum von zwölf Jahren erreicht - und die zweite in nicht viel längeren vierzehn Jahren. Wie eine «Million» zu werten ist, hängt von der Grösse und von der Museumsart ab. Für ein regional ausgerichtetes Museum ist es eine wirklich stolze Zahl. Aussagekräftiger als die anonyme «Million» sind die kleineren, vorstellbaren Zahlen, die hinter der «Million» stecken. Wer unser kleines Haus kennt, dürfte zum Beispiel vom erreichten Tagesdurchschnitt von 121 Personen mehr beeindruckt sein. Beeindruckend im wörtlichen Sinne waren natürlich die Rekordsonntage im Eröffnungsjahr mit über 1'500 Besuchen - aber auch die 700 Personen, die noch heute an einem «prächtigen Regensonntag» das Naturmuseum besuchen, erzeugen eine anständige «Druggete». Und eine Zahl, die für das Personal besonders wichtig ist: an den 8216 Öffnungstagen gab es noch keinen einzigen ohne Besuch! |
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| 2. Juli 2007: Märetfest erfolgreich und friedlich | ||||
Nachdem wir in den vergangenen Jahren ziemlich viel beim Märetfest «erlebt» haben und unser Vorplatz hinter den Märetständen u.a. auch als Pissoir miss-braucht wurde, hat uns diesmal die nach hinten offene und von vielen fröhlichen Frauen belebte asiatische Küche von solchem Unbill bewahrt - vielen Dank. Wo fritiert wird, da gibt es Öl, und dieses zeichnet dann auf dem Boden die Stand-geometrie ab - der Regen wird's richten. |
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| 20. Juni 2007: Mobilitätsförderung an den Schulen | ||||
In den letzten Wochen vor den Sommer-ferien herrscht bei uns Hochbetrieb und wir müssen leider vielen Schulklassen absagen, die sie sich noch kurzfristig für die Vormittage anmelden wollen. Wir können nur so gewährleisten, dass ein einigermassen geordneter Unterricht möglich ist. Am Nachmittag ist der Zutritt für alle frei und es ist auch keine Anmeldung nötig - aber es kann dann vorkommen, dass unser kleines Museum zu einem hölzernen Himmel wird. |
![]() Die heutigen Schulklassen sind mobil... |
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| 18. Juni 2007: Solothurn am Nil | ||||
In der Abendsonne leuchtet die Fassade des neuen Ramadahotel über die Aare und taucht die barocke Altstadt aus weissem und grauem Solothurner Stein in ein exotisches Licht. Wenn einmal die düsteren Steine von der Aaremauer weggeräumt sind, wird sich die Jugend von Solothurn an warmen Sommerabenden auf der Aaremauer sitzend wie in den Ferien fühlen können. Wie wäre es, wenn man so wie in Paris einen Sandstrand aufschütten würde? |
![]() Solothurn am Nil? |
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| 3. Juni 2007: Familientag | ||||
Einmal mehr war das Naturmuseum für einige Hundert Familien ein begehrtes Ziel, und das Motto «Fünf» wurde mit den fünf Sinnen bestens in Szene gesetzt. Seine Fähigkeiten im Riechen, Schmecken, Tasten, Hören und Sehen konnte man live testen und herausfinden, ob man eher ein Fuchs (Nasentier) oder ein Bussard (Augentier) ist. Zudem wurden verschiedene Tiere und ihre Sinne genau unter die Lupe genommen, was bei Kindern der absolute Renner war. Das Binokular brauchte, wer sehen wollte, wo der Heugümper seine Ohren hat (am Bein!!) oder wie fein gefiedert die Antennen der Nachtfalter sind. |
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| 1. und 2. Juni 2007: Erlebnis Geologie | ||||
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![]() Besichtigung der Sammlung mit einer Demonstration der Museumsdatenbank. |
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| 29. Mai 2007: Erster Fuchs in der Fotofalle... | ||||
Nachdem wir an verschiedenen Orten in der Stadt Fotofallen aufgestellt hatten, warteten wir natürlich gespannt auf die Bilder. Wie hier auf den ersten zu sehen ist, sind in der Nacht noch andere Tiere unterwegs. Die wenigsten lassen sich übrigens durch den Blitz stören - der Marder rechts unten hat aber offenbar das Auslösegeräusch gehört und schaut verwundert in die Kamera. |
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| 21. Mai 2007: Studiere deinen Feind... | ||||
Wahrscheinlich wollte diese Ente mehr über den Fuchs in Erfahrung bringen und zu diesem Zweck die Sonderausstellung über die Stadtfüchse besuchen. Wohl in Unkenntnis der Öffnungszeiten versuchte sie es über Mittag, stand promt vor verschlossener Museumstür und machte es sich vorerst mal im Schatten der Aussenvitrine über die «Stadtfüchse» vor dem Museum bequem. Ebenso amüsant waren übrigens die Reaktionen der Passant/innen: «...bringt diese arme Ente sofort wieder zurück auf die Aare, die hat sich verlaufen!» Die Stockenten sind halb so wild auf Wasser. Sie brüten zuweilen mitten in Wäldern und auch auf Balkonen mitten in der Stadt - wir müssen wohl mal eine Ausstellung über «Stadtenten» machen... |
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| 20. Mai 2007: Internationaler Museumstag | ||||
Unsere Führungen und Workshops ging an diesem schönen Wochenende ein bisschen zwischen den Literaturtagen und den anderen Angeboten unter. Die vielen exotischen Tiere aus dem alten Museum, die heute in einem riesigen Dachstock wohnen, wurden nur von wenigen interessierten Leuten in ihrem Schlaf gestört. |
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| 3. Mai 2007: Sonderausstellung «Stadtfüchse» eröffnet | ||||
Nach dem aufwändigen Ausstellungs-aufbau, der diesmal tatsächlich bis in die letzten Minuten dauerte, konnten wir die Eröffnung mit viel Publikum feiern. Es dürfte niemand enttäuscht nach Hause gegangen sein, weil erstens der Vortrag von Dr. Sandra Gloor von SWILD sehr informativ und spannend war - und zweitens der Apéro unseres Hausteams einmal mehr ein gestalterisches und kulinarisches Erlebnis war. |
![]() Lieber ein Konservator mit Fuchsstola... |
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| 12. April 2007: Das erste Bild von einem Solothurner Stadtfuchs | ||||
Unser Aufruf an die Bevölkerung uns Fuchsbeobachtungen zu melden, bringt uns jeden Tag neue Erkenntnisse und manchmal auch Überraschungen. Es gibt Füchse in Solothurn - und sie wissen offenbar wo Hühner, Enten und Kaninchen leben, die nicht «fuchssicher» untergebracht sind. Der Fuchs «begutachtet» den Garten... |
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| 16. März 2007: Der Solothurner Bär Urs ist tot 23. März 2007: Fell an Solothurn übergeben |
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Am 16. März 2007 ist unser Bär Urs, der im Berner Bärengraben daheim war und dort als echter Berner Bär galt, im hohen Bärenalter von 30 Jahren gestorben bzw. wurde eingeschläfert. Ursprünglich war Urs tatsächlich ein echter Berner Bär und hiess Freddy. Weil ihn seine Mutter nicht angenommen hatte, wurde er von Bärenwärter Emil Hänni daheim mit der Flasche hochgezogen - und war sein Leben lang sehr anhänglich. Am 24. April 1978 wurde «Fredu» dann zu einem Solothurner Bär und auf den Namen «Urs» umgetauft. Am 23. März 2007 wurde nun das Fell von Urs offiziell im Bärengraben dem Naturmuseum Solothurn übergeben. An diesem Anlass haben wir dann die amüsante und lange Bärengeschichte erzählt und auch erklärt, warum aus dem Berner Fredu ein Solothurner Urs wurde... |
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| 21. Februar 2007: Biber an der Aare | ||||
Wir werden immer wieder gefragt, ob denn die Asthaufen am Aarebord wirklich Biberburgen seien - ja, wobei viele nach einiger Zeit wieder verlassen werden und zerfallen. So richtig wohl fühlen sich die Biber offenbar nicht, wenn sie häufig den Standort wechseln. Wir erhalten leider auch immer wieder halbwüchsige Biber, die auf der Reviersuche zu Tode gekommen sind und beim Kraftwerk Flumenthal im Rechen hängen bleiben. Wir werden übrigens im Herbst eine Sonderausstellung über die Biber zeigen. |
![]() Die Biberburg bei der Velobrücke. |
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| 19. Februar 2007: Unsere Erdkröten haben abgelaicht | ||||
Unser neues Aqua-Terrarium scheint auch den Erdkröten zu gefallen. Sie haben spontan abgelaicht, was sie im alten Becken nie gemacht haben. Offenbar können sie auch drinnen bei konstantem Licht- und konstanter Temperatur den «Frühling spüren». Erdkröten ziehen Laichschnüre und legen keine Laichballen wie die gleichzeitig laichenden Grasfrösche. |
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